Updates

16.01.2017 v.Labor / Institut
21.01.2014 Laborbeagletreffen 2014
07.11.2015 Zuhause verloren / Nofälle
30.10.2013 v. Pflegestelle
24.03.2014 Vermittlungshilfe
07.10.2013 Links
05.09.2013 Laborbeagletreffen 2013
28.06.2013 Amy aus Nordwalde
25.06.2013 Bilder unserer Schützlinge
24.06.2013 Patenschaft
24.06.2013 Zuhause gefunden
27.05.2013 Zuhause gefunden
19.03.2013  Team
10.03.2013 Geschichten Amy-Nordwalde
02.03.2013  Aktuelles
02.03.2013  Zuhause gefunden
01.03.2013  Team


Allgemeine Fragen

  1. Warum gibt es Versuchstiere?
  2. Wie leben die Hunde in den Laboren?
  3. Sind Versuchstiere verhaltensgestört?
  4. Sind Versuchstiere krank?
  5. Welches Sozialverhalten haben Versuchstiere?
  6. Was muß ich bedenken, wenn ich einen Laborhund aufnehmen möchte?
  7. Wer hilft mir bei der Entscheidung PRO und CONTRA Versuchstier?
  8. Wie geht es weiter, wenn ich ein Versuchstier aufnehme?
  9. Mit welchen Kosten muß ich für die Anschaffung eines Laborhundes rechnen?
  10. Was kann jeder von uns tun?

1. Warum gibt es Versuchstiere?

  • Weil der Gesetzgeber bestimmte Versuche vorschreibt
  • Weil es immer Tierversuche geben wird, solange der Mensch sich über das Tier stellt. Wir wollen durch bessere Operationsmethoden und Medikamente immer Ällter werden und der Austausch unserer kranken Organe soll auch reibungslos verlaufen. Unzählige Tiere müssen all diese Dinge austesten, bevor der Mensch in den "Genuss" kommt.
  • In unserem Grundgesetz ist die Forschungsfreiheit verankert.
  • An dieser Stelle möchten wir nochmals klarstellen, dass wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, den Versuchstieren zu einem guten Weiterleben nach den Versuchen zu verhelfen.
Wir nehmen keine Stellung zur Frage der Notwendigkeit von Tierversuchen!

zurück zum Seitenanfang


2. Wie leben die Hunde in den Laboren?

Wir haben Zugang zu 9 verschiedenen Laboren in  Deutschland
  • Die Haltung der Hunde dort ist in etwa gleich, Ãhnlich wie in einem  Tierheim. Es gibt Innenboxen und Freigehege, gleichgeschlechtliche Rudelhaltung  und sehr liebe, engagierte Tierärzte und Tierpfleger für die Betreuung.
  • Die Haltung der Versuchstiere ist in unserem Tierschutzgesetz ganz klar  vorgeschrieben und in jedem Labor gibt es einen Tierschutzbeauftragten, der für  die Einhaltung des Gesetzes zu sorgen hat.

zurück zum Seitenanfang


3.Sind Versuchstiere Verhaltensgestört?

Nein

  • Die Tiere kennen nur unsere Welt noch nicht, sie müssen alles lernen Ãhnlich wie  ein Welpe. Es ist eine völlig irrige Meinung, dass junge Labortiere schneller  lernen als alte.
    Herby (siehe Geschichte 2 unserer HP) lebte 12 Jahre in einem Labor  und war nach 2 Monaten ein normaler Hund. Die Tiere haben eine normale  Lernkapazität und ein extrem gutes Sozialverhalten. (durch Rudelhaltung). Dabei  meine ich nicht nur Versuchshunde sondern auch Katzen, deshalb sprechen wir von  Tieren. Sie sind absolut verträglich mit allen Haustieren, sehr kinderlieb und  liebebedürftig, anhänglich und unendlich dankbar.

zurück zum Seitenanfang


4. Sind Versuchstiere krank?

NEIN!!!

  • Die Tiere werden vor ihrer Entlassung von den dortigen Tierärzten  gründlichst untersucht, sie sind geimpft und entwurmt. Außerdem sind alle Tiere  tätowiert und in einem guten körperlichen Zustand.
  • Einen Garantieschein für ein langes gesundes Leben können wir leider nicht  mitgeben.
    Haben WIR eine Garantie für unser Leben ? ? ?

zurück zum Seitenanfang


5.Welches Sozialverhalten haben Versuchstiere?

  • In den Laboren leben die Hunde und Katzen fast immer gleichgeschlechtlich in  kleinen Rudeln. Deshalb haben sie ein wunderbares Sozialverhalten. Innerhalb des  Rudels mussten sie eine "Rangordnung" einnehmen, sich mit den "Kumpels"  arrangieren. Labortiere vertragen sich mit allen Haustieren, die in der neuen  Familie vorhanden sind. Das können auch Kaninchen,Meerschweinchen und Ratten  oder Mäuuse sein (da wäre ich bei Laborkatzen jedoch vorsichtig - Urinstinkt -).
  • Kleine Kinder sind ebenfalls kein Problem, ganz im Gegenteil, Labortiere  lieben kleine Kinder. Allerdings möchte ich betonen, dass die sogenannten  Spielregeln auch vom Kind eingehalten werden müssen, da sind die Eltern  gefordert. Auch der sozialste und liebste Hund wird irgendwann zuschnappen, wenn  er z.B. beim Schlafen oder Fressen gestört wird oder ihm an den Ohren oder am  Schwanz gezogen wird.

zurück zum Seitenanfang


6. Was muß ich bedenken, wenn ich einen Laborhund aufnehmen möchte?

  • Sie müssen Geduld, Einfühlungsvermögen und Zeit haben
  • der Hund sollte möglichst nicht länger als 4 Stunden täglich alleine sein
  • eine gute Hundeschule ist von Vorteil, dort lernen Sie (weniger der  Hund) bestimmte Regeln
  • der Hund möchte liebevoll aber konsequent erzogen werden (woher soll er  wissen, was er darf oder nicht darf).
Machen Sie nicht den Fehler, auf diesem Weg "preiswert" an einen Rassehund  zu kommen. Die Grundidee muss stimmen: Sie adoptieren einen Versuchshund, der  für uns Menschen den Kopf hingehalten hat.

zurück zum Seitenanfang


7. Wer hilft mir bei der Entscheidung PRO und CONTRA Versuchstier?

  • Keiner kann Ihnen dabei helfen, Sie alleine müssen alles bedenken und in der  Familie besprechen. Wir können lediglich für eine gute Vorbereitung und  Information sorgen. Deshalb haben wir auch diese Seiten erstellt.

zurück zum Seitenanfang


8. Wie geht es weiter, wenn ich ein Versuchstier aufnehme?

  • Sollten Sie sich nach guter Überlegung und Vorbereitung für einen Laborhund  / Katze entscheiden, rufen Sie bitte einen Mitarbeiter unseres TEAMS an, oder füllen Sie vorab  den Fragebogen aus, denn wir haben auch einige Fragen an  Sie.
  • Wenn dann der Versuchshund oder die Versuchskatze bei Ihnen ist, sind wir  jederzeit für Sie da, wir legen großen Wert auf eine gute Vorbereitung und  Nachsorge. Da alle Mitarbeiter von TIERE IN NOT seit vielen Jahren selber mit  Labortieren leben, können wir durch unsere Erfahrung in den meisten Fällen helfen.
    WIR SIND  IMMER FÜR SIE DA ! ! !

zurück zum Seitenanfang


9. Mit welchen Kosten muß ich für die Anschaffung eines Laborhundes rechnen?

  • Da wir Hunde jeden Alters vermitteln, staffeln wir die Schutzgebühr, das  finden wir fair. Da wir alle ehrenamtlich arbeiten und mit Privatautos fahren, können wir fast die ganzen Schutzgebühren den Tieren  zugute kommen lassen, die unsere finanzielle Hilfe benötigen.

     
  • Die  Schutzgebühr staffelt sich wie folgt:

    Beagle bis 1 Jahr und  Welpen: 250,- Euro

    Beagle über 1 Jahr bis 2 Jahre: 200,-  Euro

    Beagle über 2 Jahr bis 4 Jahre: 175,-  Euro

    Beagle über 4 Jahre bis 8 Jahre: 150,- Euro

    Beagle über 8  Jahre: kann der neue Besitzer selber die Höhe bestimmen, mindestens aber 75,-  Euro, damit auch die Ãlteren Beagles eine Chance haben.

    Labrador und Labrador-Mix / Foxhound-Mix 
    bis 1 Jahr: 300,- Euro

    bis 2 Jahre: 250,- Euro

    bis 4 Jahre: 225,- Euro

    bis 8 Jahre: 175,- Euro

    Auf Wunsch können  wir Ihnen auch das passende Zubehör mitbringen ( Halsband, Brustgeschirr und  Leine). Der Preis dafür beträgt bei Beagles 35,- Euro, bei größeren Hunden 45,-  Euro. Es handelt sich bei den Sets um Markenware mit  Sicherheitsverschlüssen.

     
  • Bei Katzen  staffelt sich die Schutzgebühr wie folgt:
    Katzen unter 5  Jahren: 70,- Euro

    Katzen über 5 Jahren: 50,- Euro

zurück zum Seitenanfang


10. Was kann jeder von uns tun?

  • Bedenken Sie bei jeder Tablette und jedem Medikament, dass es an  Versuchstieren erprobt wurde, "konsumieren" Sie nicht mehr als unbedingt  notwendig.
  • Greifen Sie nicht bedenkenlos nach Parasitenbekämpfungsmitteln bei Ihren  Haustieren, auch sie wurden an Versuchstieren erprobt.
  • Tierversuche in der Kosmetikindustrie lehnt wohl jeder klar denkende Mensch  ab, aber es gibt sie leider immer noch!
  • Kaufen Sie nachweislich tierversuchsfreie Kosmetik (Vorsicht Täuschung: auch  die Grundsubstanzen müssen Tierversuchsfrei sein).
  • Unter folgender Telefonnummer können Sie einen entsprechenden Katalog  bestellen:

 

Frau Elvira Golzem
Tel.: (02233) 949159
Fax: (02233)  949162

zurück zum Seitenanfang

[Home] [Über uns] [Geschichten] [Fragen / Antworten] [Team / Kontakt] [Laborbeagletreffen] [Notf(a)elle / Zuh.verloren] [v. Labor / Institut] [Zuhause gefunden] [Bücher] [Spenden] [Fragebogen] [Links] [Impressum]

© 2014 by TIERE IN NOT  Ennepetal e.V. / Webmaster:   KDL